§ 1

Der SV GERMANIA 1916 SCHWALHEIM kann im Rahmen besonderer Anlässe verdienstvolle Mitglieder oder hervorragende Förderer des Sports durch folgende Ehrungen auszeichnen:

a) Verleihung der silbernen Ehrennadel.

b) Verleihung der goldenen Ehrennadel.

c) Ernennung zum Ehrenspielführer.

d) Ernennung zum Ehrenmitglied.

e) Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

§ 2

Die silberne Ehrennadel wird verliehen:

a) für 25jährige Mitgliedschaft, die Mitgliedschaft bei Jugendlichen mit eingerechnet.

b) für besondere Verdienste um die Förderung des Sports oder hervorragende sportliche Leistungen.

c) für 15jährige Mitgliedschaft mit mindestens 5jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit.

d) für besondere Verdienste um das Vereinswohl.

e) für 250 Spiele in einer Seniorenmannschaft.

§ 3

Die goldene Ehrennadel kann verliehen werden:

a) für 40jährige Mitgliedschaft.

b) für 25jährige Mitgliedschaft mit mindestens 10jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit.

c) an besonders verdienstvolle Mitarbeiter des Vereins.

d) für hervorragende sportliche Leistungen, verbunden mit einer über Kreisebene hinausgehenden Meisterschaft.

e) für besondere Verdienste um das Vereinswohl.

f) für 400 Spiele in einer Seniorenmannschaft

§ 4

Die Ehrennadel entspricht der Vereinsnadel, die eine e ntsprechende Umkränzung erhält.

§ 5

Die Ernennung zum Ehrenspielführer setzt eine langjährige Tätigkeit als Spielführer einer Mannschaft voraus. Sie verlangt vorbildliches Verhalten, sportliche Gesinnung und tatkräftigen Einsatz für die Ziele des Vereins. Ehrenspielführer gelten als Ehrenmitglieder des Vereins.

§ 6

Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer in Ausübung langjähriger und tatkräftiger Mitarbeit und hervorragender Verdienste für die Förderung des Sports im allgemeinen und den Verein im besonderen eingetreten ist.

§ 7

Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden setzt eine 10jährige erfolgreiche Tätigkeit als 1. Vorsitzenden des Vereins voraus. Mit dieser Ehrung sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich auch nach Beendigung des Amtes mit vorbildlichem Einsatz immer für die Ziele und das Wohl des Vereins eingesetzt haben. Der Ehrenvorsitzende wird auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes von der Mitgliederversammlung gewählt. Es sind 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

§ 8

Die Ehrungen nimmt der Vorstand vor.

§ 9

Für jede Ehrung ist eine entsprechende Urkunde anzuferti gen. Diese ist vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Schwalheim, den 5. September 1986

Aufgrund des § 15 der Satzung des SV GERMANIA 1916 SCH WALHEIM gilt für die Organe des Vereins folgende Geschäftsordnung.

I. Aufgaben der Vereinsorgane

Die in den §§ 11 - 14 aufgeführten Organe des Vereins haben folgende Aufgaben:

1. Die Generalversammlung

Die Generalversammlung hat das oberste Entscheidungsrecht in allen Angelegenheiten des Vereins. Ihre Befugnisse sind:

a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes.

b) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte der einzelnen Abteilungen und der Ausschüsse.

c) Entgegennahme des Kassenberichtes.

d) Entlastung des Vorstandes.

e) Neuwahlen der Vereinsorgane.

f) Änderung der Satzung und/oder der Geschäftsordnung.

g) Behandlung von Anfragen und Mitteilungen.

2. Der geschäftsführende Vorstand

1. Der 1. Vorsitzende führt in Zusammenarbeit mit dem geschäftsführenden Vorstand den Verein. Hierzu gehört insbesondere die Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB. Er beruft die Vereinsversammlungen ein und leitet sie. Er überwacht die Innehaltung der Satzung und zeichnet für die Durchführung der Beschlüsse von Generalversammlung und Vorstand verantwortlich. Er überwacht die Finanz- und Vermögenslage des Vereins.

2. Der 2. Vorsitzende unterstützt den 1. Vorsitzenden in seiner Amtsführung und vertritt ihn im Verhinderungsfalle. Er wirkt bei der Vereinsführung ge mäß § 26 BGB mit.

3. Der Schatzmeister verwaltet das bewegliche und unbewegliche Vereinsvermögen und wirkt bei der Vereinsvertretung gemäß § 26 BGB mit. Er hat das Recht, jederzeit die eine oder andere Abteilungskasse zu überprüfen. Neben den zu leisten den verpflichtenden Ausgaben stehen dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und den Abteilungsleitern für besondere Fälle von Vorstandssitzung zu Vorstandssitzung ein Betrag von EUR 50,- zur Verfügung. Verbindlichkeiten, die den Betrag von EUR 50,- übersteigen sind vom geschäftsführenden Vorstand zu genehmigen.

4. Der Schriftführer führt den Schriftwechsel des Vereins und bei den Vereins- und Vorstandsversammlungen das Protokoll.

5. Der Jugendleiter Fußball ist verantwortlich für die sportliche und sportmoralische Erziehung der Jugendfußballabteilung des Vereins. Er zeichnet für die Durchführung der bestehenden Bestimmungen der Jugendordnungen verantwortlich.

6. Die Abteilungsleiter leiten in Verbindung mit ihrem Ausschuss den Sportbetrieb in ihrer Abteilung. Sie sind verantwortlich für die sportliche Haltung des von ihnen betreuten Mitgliederkreises sowie für die ausreichende sportliche Betätigung aller Mitglieder, die sich für die von ihnen verwaltete Sportart entschieden haben . Sie haben für die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand, dem Hausmeister, dem Platz- und Gerätewart, den Fachverbänden und den Vereinen zu sorgen.

3. Der erweiterte Vorstand

a) der geschäftsführende Vorstand

b) Der/die Beisitzer unterstützen vor allem den 1. Vorsitzenden sowie den 2. Vorsitzenden und Schatzmeister in ihrer Amtsführung. Sie stehen ansonsten für weitere Vorstandsaufgaben zur besonderen Verfügung.

4. Die Kassenprüfer

Den Kassenprüfern obliegt insbesondere die Prüfung der Hauptkasse des Vereins. Die Kasseprüfung hat sich vor allem auf die ordnungsgemäße Führung der Bücher mit Unterlagen und Belegen sowie auf den Nachweis der Geld- und Vermögenswerte zu erstrecken.

II. Bestimmungen für Versammlungen und Sitzungen

1. Einladungen

Die Generalversammlung (ordentliche und außerordentlich ) ist durch den 1. Vorsitzenden einzuberufen und muss den Mitgliedern spätestens am 10. Tag vor dem Tag der Versammlung bekannt sein. Die Einladung erfolgt durch Aushang und Bekanntgabe in der lokalen Presse und muss Ort, Datum und Uhrzeit sowie Tagesordnung der Versammlung enthalten.

2. Beschlussfähigkeit

Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn die vorstehenden Voraussetzungen unter Punkt 1. erfüllt sind mit Ausnahme der in §§ 18 und 19 der Satzung festgelegten Bestimmungen.

3. Beschlussfassung

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst mit Ausnahme der in §§ 18 und 19 der Satzung festgelegten Bestimmungen.

4. Sitzungen des Vorstandes

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, di e von dem ersten Vorsitzenden einberufen wird. Für die Einladung des Vorstandes ist der 1. Vorsitzende verantwortlich. Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Über die Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, welche bei der nächsten Sitzung genehmigt werden muss. Sie ist dann vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer abzuzeichnen.

5. Wahlen

Die Wahl des 1. Vorsitzenden muss in jedem Fall geheim erfolgen. Alle weiteren Wahlen und Abstimmungen müssen geheim erfolgen, wenn mehr als 50 % der anwesenden Stimmberechtigten es wünschen. Liegt mehr als ein Vorschlag bzw. Antrag vor, muss in jedem Falle geheim gewählt werden. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Im übrigen gilt die Bestimmung des Punktes 3.

6. Anträge

Anträge zur ordentlichen Generalversammlung sind mindestens 5 Tage vorher bei dem 1. Vorsitzenden einzureichen. In der Versammlung gestellte Anträge, soweit es sich nicht um Ergänzungs- oder Gegenanträge handelt, sind nur zugelassen, wenn 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten die Dringlichkeit des Antrages bejahen .

7. Wortmeldungen

Jedes stimmberechtigte Mitglied kann auf Versammlungen zur Sache sprechen, wenn es sich in gehöriger Form zu Wort meldet. Der Versammlungsleiter erteilt das Wort. Ohne Wortmeldung darf niemand sprechen. Der Versammlungsleiter kann das Wort entziehen, wenn a) nicht zur Sache, b) ungehörig nach Form und Inhalt oder a) in vereinsschädigender Weise gesprochen wird. Bei Wortentzug kann vom Betroffenen die Entscheidung der Versammlung verlangt werden. Der Betroffene darf erst wieder sprechen, wenn die Versammlung ihm das Weiterreden gestattet. Unbefugtes Weitersprechen kann mit Ausschluss aus d er Versammlung geahndet werden.

8. Schluss der Debatte und Antrag zur Geschäftsordnung

a) Wird zu einem Punkt Schluss der Debatte beantragt, dann muss dieser Antrag sofort nach Beendigung der laufenden Rede zur Abstimmung gelangen . Die laufende Rede darf nur mit Zustimmung der Versammlung länger als 5 Minuten dauern. Ist der Antrag auf Schluss der Debatte angenommen, kann der Versammlungsleiter nur noch je einen Redner "für" und "gegen" den Antrag mit begrenzter Redezeit sprechen lassen.

b) Einem Antrag zur Geschäftsordnung ist ebenfalls im Anschluss an die laufende Rede (sinngemäß wie unter a) stattzugeben.

Schwalheim, den 11. Februar 2005

Unterkategorien

Seite 1 von 2

© 2017 SV Germania 1916 Schwalheim e.V.

logo sparkasse oberhessen

 

Please publish modules in offcanvas position.