Trainerwechsel in Schwalheim

(sto) Vor dem ersten von drei Donnerstag-Spieltagen in den Fußball-Kreisligen B Friedberg gibt es den ersten Trainerwechsel. Bei Absteiger SV Schwalheim hat Cetin Arici sein Amt niedergelegt und damit die Konsequenzen aus den Auftaktniederlagen beim SV Staden II (0:4) und beim SVP Fauerbach (3:6) gezogen.  

 

B-Liga Nord: Der Rücktritt in Schwalheim kam überraschend. Gegen den Verbandsligisten Türk Gücü Friedberg war im Kreispokal lange Zeit ein Unentschieden gehalten worden, am Sonntag, nach dem 3:6 in Fauerbach, bescheinigte SVP-Presswart Jochen Schneider den Schwalheimern eine »durchaus ordentliche Leistung.« Schwalheims Spielausschussmitglied Matthias Hermann berichtete gestern von Gesprächen zur Arici-Nachfolge. Heute im Heimspiel gegen den TFV Ober-Hörgern II wird die Mannschaft vom Zweitmannschafts-Betreuer Michael Pauly und dem langjährigen Jugendtrainer Michael Lechner gecoacht, am Sonntag sind die Germanen aufgrund der Kerb im Bad Nauheimer Ortsteil spielfrei, und am Dienstag hofft der Vorstand, einen neuen Trainer präsentieren zu können, auf den dann die Spiele in Ober-Mörlen und Gambach warten.

Bei der FSG Wisselsheim ist Stefan Kugler in seine zweite Saison am Hitzberg gegangen. »Ziel ist es, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Dann sehen wir weiter«, erklärt FSG-Sportvorstand Marcel Hebig. Der Auftakt der Kugler-Elf darf als gelungen bewertet werden. Bei dem hoch eingeschätzten SKV Beienheim II gelang ein 3:1-Erfolg. Nun haben die Kugler-Schützlinge zwei Heimspiele. Heute kommt Blau-Weiß Espa, und am Sonntag ist der VfR Butzbach zu Gast. Marcel Hebig gibt sich selbstbewusst: »In beiden Spielen rechnen wir uns etwas aus. Aufsteiger Espa ist uns unbekannt. Gegen Butzbach haben wir in der vergangenen Rückrunde gewonnen, und zudem haben wir die Mannschaft kürzlich beobachtet. Wir sehen uns nicht chancenlos.«

B-Liga Süd: Zwei Unentschieden in Kloppenheim und beim FC Rendel II sind die Ausbeute des FC Kaichen II in der noch jungen Saison. Nach diesen Auswärtsspielen hat die Mannschaft von Nils Kolbinger nun je eine Heim- und Auswärtsaufgabe zu bewältigen. Heute kommt die KSG Bönstadt, und am Sonntag geht es zur SKG Erbstadt. Kolbinger sieht im Nachhinein die beiden Unentschieden als leistungsgerecht an, wobei beide Male der FCK II mit Personalproblemen konfrontiert war. Auch heute und am Sonntag ist diese Ausgangslage nicht wesentlich besser. Erst zum Monatsende wollen die Kaichener diese Durststrecke hinter sich gelassen haben. »Die Moral stimmt«, betont Nils Kolbinger. Darauf baut er auch gegen die beiden Erstmannschaften. Er hofft auf Zählbares und auf einen Dreier mit den Worten: »Nur unentschieden zu spielen, bringt schließlich immer nur einen Punkt«.

Analog zum FC Kaichen II hat die SKG Erbstadt ebenfalls personelle Probleme. Der Vorsitzende Carsten Bing führt hierfür die Ferienzeit und Verletzungen an. So hat sich beispielsweise Torwart Christian Lambrecht in der Vorbereitung zwei Fußzehen gebrochen. Das Tor der Erbstädter hütet derzeit Manuel Lösch. Wieder mit von der Partie ist nach seinem Fingerbruch Spielertrainer Alexander Stöger. Bing zu den Aussichten der SKG: »Wir werden nach dem 1:6 gegen einen guten FC Massenheim II im bislang einzigen Ligaspiel unsere Chancen suchen. Schließlich sind die Begegnungen heute in Ilbenstadt und am Sonntag zu Hause gegen den FC Kaichen II zwei Derbys mit speziellem Charakter.«

Mit einem 2:1-Erfolg beim FC Kaichen II und dem 1:1 zu Hause gegen die KSG Bönstadt hat sich der VfB Friedberg II mit vier Punkten nach zwei Begegnungen auf Platz drei gehievt. Spielausschussmitglied Daniel Krämling hatte sich rückblickend gegen die Bönstädter mehr erhofft. Dennoch zeigt er sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden und hofft auf weitere vier Zähler im heutigen Heimspiel gegen den SV Bruchenbrücken II und am Sonntag beim FC Rendel II. Mit weiteren Rückkehrern aus dem Urlaub hat Trainer Sven Endmann wieder mehr Alternativen. Den heutigen Gegner SV Bruchenbrücken II bezeichnet Krämling wie auch seine eigene Mannschaft als Wundertüte, die je nach Besetzung zu allem fähig sei. Der FC Rendel II hingegen ist in der Kreisstadt eine vollkommen unbekannte Größe. »Wenn uns erneut vier Punkte gelingen sollten, hätten wir uns oben festgesetzt, wobei ein Aufstieg nicht angepeilt wird.«

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